01.05.2026
Lesung und Gespräch mit: Clemens Böckmann · Aron Boks · Anke Engelmann
Wie vom Vergessenen erzählen? Wie erzählen aus und von einem Land, das es nicht mehr gibt? Wie schreiben vom Alltag und Leben in der damaligen DDR, von Träumen und Hoffnungen der Menschen, die in den Momenten ihrer Artikulation jäh verpufften? Und wie überhaupt wird aus Schweigen Sprache? Die Autor:innen Anke Engelmann, Clemens Böckmann und Aron Boks nähern sich in ihrem Schreiben den verborgenen oder ignorierten Erinnerungen und Geschichten aus der DDR und Ostdeutschland.
Auf jeweils ganz eigene Weise vergegenwärtigen sie in ihren Büchern Blender, Was du kriegen kannst und Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt Verschüttetes und Vergessenes. Ihr Erzählen verbindet, dass das literarische Erinnern nicht auf eine abschließende Wahrheit abzielt, sondern vielmehr freilegt und Widersprüche zulässt.
Mit den Autor:innen sprechen Franziska Haug und Jonas Haug vom Kollektiv DiasporaOst über Erzählweisen der Vergegenwärtigung und darüber, wie sich mittels Literatur an eben jenes Vergessene abseits einer vereinfachenden Täter-Opfer-Dichotomie angenähert werden kann. Anschließend Barabend mit Musik.
Das vollständige Programm des Festivals ist hier einsehbar.
Gäste:

Clemens Böckmann, geboren 1988 in Düsseldorf, arbeitet als Schriftsteller und Filmemacher und betreut seit 2018 den Nachlass des Dichters und Skispringers Alvaro Maderholz. 2024 veröffentlichte er den Debütroman Was du kriegen kannst. Im Sommer 2026 erscheint seine Recherche über Das richtige Leben des Alvaro Maderholz. Clemens Böckmann lebt in Leipzig.

Aaron Boks, geboren 1997 in Wernigerode, ist Autor, Slam Poet und Moderator. Zusammen mit Jonathan Schmitz bildet er die Spoken Word Band Das Zappelnde Tanzorchester. 2019 erhielt er den Klopstock-Förderpreis für Neue Literatur. Seit 2021 schreibt er vor allem für die taz und die taz.FUTURZWEI-Kolumne „Stimme meiner Generation“. 2023 erschien sein Buch Nackt in die DDR, in welchem er sich mit seinem Urgroßonkel Willi Sitte auseinandersetzt. 2025 veröffentlichte er das Buch Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt über die Suche nach den Spuren des Lampendesigns seiner Großeltern. Er lebt in Berlin.

Anke Engelmann, geboren 1966 in Weimar, hat nach ihren Erfahrungen in vielfältigen Jobs Sprachwissenschaft studiert und als Journalistin gearbeitet. Unter dem Namen Büro für angewandte Poesie verfasst sie eigene und lektoriert fremde Texte, hält Kurse für Kreatives Schreiben und unterrichtet Menschen mit Behinderung im Lesen und Schreiben. 2021 veröffentlichte sie den Erzählband Eiapopeia im Prenzelberg, im Frühjahr 2026 erschien der Schelmenroman Blender. Anke Engelmann lebt in ihrer Geburtsstadt Weimar.
Moderation: DiasporaOst (Franziska Haug · Jonas Haug)
Wann: Sa · 13. Juni · 20:00
Tickets gibt es hier
01.06.2026
Lesung und Gespräch mit: Clemens Böckmann · Aron Boks · Anke Engelmann
Wie vom Vergessenen erzählen? Wie erzählen aus und von einem Land, das es nicht mehr gibt? Wie schreiben vom Alltag und Leben in der damaligen DDR, von Träumen und Hoffnungen der Menschen, die in den Momenten ihrer Artikulation jäh verpufften? Und wie überhaupt wird aus Schweigen Sprache? Die Autor:innen Anke Engelmann, Clemens Böckmann und Aron Boks nähern sich in ihrem Schreiben den verborgenen oder ignorierten Erinnerungen und Geschichten aus der DDR und Ostdeutschland.
Auf jeweils ganz eigene Weise vergegenwärtigen sie in ihren Büchern Blender, Was du kriegen kannst und Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt Verschüttetes und Vergessenes. Ihr Erzählen verbindet, dass das literarische Erinnern nicht auf eine abschließende Wahrheit abzielt, sondern vielmehr freilegt und Widersprüche zulässt.
Mit den Autor:innen sprechen Franziska Haug und Jonas Haug vom Kollektiv DiasporaOst über Erzählweisen der Vergegenwärtigung und darüber, wie sich mittels Literatur an eben jenes Vergessene abseits einer vereinfachenden Täter-Opfer-Dichotomie angenähert werden kann. Anschließend Barabend mit Musik.
Das vollständige Programm des Festivals ist hier einsehbar.
Gäste:

Clemens Böckmann, geboren 1988 in Düsseldorf, arbeitet als Schriftsteller und Filmemacher und betreut seit 2018 den Nachlass des Dichters und Skispringers Alvaro Maderholz. 2024 veröffentlichte er den Debütroman Was du kriegen kannst. Im Sommer 2026 erscheint seine Recherche über Das richtige Leben des Alvaro Maderholz. Clemens Böckmann lebt in Leipzig.

Aaron Boks, geboren 1997 in Wernigerode, ist Autor, Slam Poet und Moderator. Zusammen mit Jonathan Schmitz bildet er die Spoken Word Band Das Zappelnde Tanzorchester. 2019 erhielt er den Klopstock-Förderpreis für Neue Literatur. Seit 2021 schreibt er vor allem für die taz und die taz.FUTURZWEI-Kolumne „Stimme meiner Generation“. 2023 erschien sein Buch Nackt in die DDR, in welchem er sich mit seinem Urgroßonkel Willi Sitte auseinandersetzt. 2025 veröffentlichte er das Buch Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt über die Suche nach den Spuren des Lampendesigns seiner Großeltern. Er lebt in Berlin.

Anke Engelmann, geboren 1966 in Weimar, hat nach ihren Erfahrungen in vielfältigen Jobs Sprachwissenschaft studiert und als Journalistin gearbeitet. Unter dem Namen Büro für angewandte Poesie verfasst sie eigene und lektoriert fremde Texte, hält Kurse für Kreatives Schreiben und unterrichtet Menschen mit Behinderung im Lesen und Schreiben. 2021 veröffentlichte sie den Erzählband Eiapopeia im Prenzelberg, im Frühjahr 2026 erschien der Schelmenroman Blender. Anke Engelmann lebt in ihrer Geburtsstadt Weimar.
Moderation: DiasporaOst (Franziska Haug · Jonas Haug)
Wann: Sa · 13. Juni · 20:00
Tickets gibt es hier
“Stellt Euch vor es ist Sozialismus und keiner geht weg.”
Christa Wolf
“Stellt Euch vor es ist Sozialismus und keiner geht weg.”
Christa Wolf
“Stellt Euch vor es ist Sozialismus und keiner geht weg.”
Christa Wolf
“Stellt Euch vor es ist Sozialismus und keiner geht weg.”
Christa Wolf